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Slimline Ring Modulator
Lieferzeit: 5 Tage
- Modul
- Buskabel 16polig/16polig, 30cm
- 2x Schraube M2.5×9 Kreuzschlitz
- 2x Schraube M3x9 Kreuzschlitz
Beschreibung
Slimline Ring Modulator
Klassische Ringmodulation (Amplitudenmodulation) mit separatem Signal & Carrier, Level-Reglern – für Eurorack in 2HP
Metallisch schimmernde Obertöne, glockige Texturen, perkussives „Klingeln“ und diese unverwechselbare, leicht außerirdische Bewegung im Klang: Ringmodulation ist einer der direktesten Wege, aus bekannten Quellen neue Spektren zu formen. Der Slimline Ring Modulator bringt genau dieses Werkzeug in ein ultrakompaktes 2HP-Format – mit präziser Kontrolle, sauberem Handling und dem Fokus auf das, was Ringmod am besten kann: aus zwei Signalen ein drittes, musikalisch hochinteressantes Ergebnis zu erzeugen.
Im Kern kombiniert ein Ringmodulator zwei Eingangssignale so, dass neue Frequenzanteile entstehen – typischerweise als Summe und Differenz der beteiligten Frequenzen. Praktisch bedeutet das: Du kannst einen simplen Sägezahn in ein schneidend schimmerndes Metall verwandeln, eine Drum-Spur mit „Industrie“-Kanten versehen oder aus einem harmonischen Tonmaterial plötzlich inharmonische, glockenartige Strukturen gewinnen. Das ist kein „Filter“, der etwas wegschneidet – es ist eine Transformation, die neues Material erzeugt. Genau deshalb ist Ringmodulation so beliebt, wenn man Sounds nicht nur verändern, sondern wirklich neu denken will.
Warum ein Ring Modulator?
- Metallische Obertöne & Glockenklänge aus einfachen Wellenformen und Drums
- Experimentelle Texturen durch inharmonische Spektren und bewegte Interferenzmuster
- Perkussive Transienten und „Bite“ durch kontrollierte Amplitudenmodulation
2HP kompakt – Ringmod als Always-On-Farbgeber
Ringmodulation ist oft das i-Tüpfelchen in einem Patch: nicht immer der Hauptdarsteller, aber häufig das Element, das aus „gut“ plötzlich „interessant“ macht. Mit nur 2HP Breite passt der Slimline Ring Modulator auch in enge Racks und portable Live-Cases – ideal, wenn du Klangfarben und experimentelle Optionen willst, ohne dafür große Flächen zu opfern. Das Modul ist so ausgelegt, dass du es schnell in den Signalweg integrieren kannst: als Insert für einzelne Stimmen, als Effektbus für Percussion oder als Sound-Design-Tool vor einem Filter, VCA oder Waveshaper.
Gerade in kompakten Systemen ist es hilfreich, wenn ein Modul nicht nach „Setup-Zeit“ verlangt. Ringmod kann extrem sein – muss es aber nicht. Schon leichte Beimischungen erzeugen lebendige Schwebungen, feine Bewegung und eine Art „glitzerndes“ Obertonspektrum, das im Mix Platz findet, ohne gleich alles zu dominieren. So wird der Slimline Ring Modulator vom Spezialeffekt zum vielseitigen Utility für Klangfarbe.
Separater Signal- & Carrier-Eingang – die klassische Ringmod-Architektur
Das Herzstück ist die saubere Trennung von Signal (dein Klangmaterial) und Carrier (der Träger, der moduliert). Diese Architektur ist nicht nur „klassisch“, sie ist vor allem praktisch: Du entscheidest gezielt, was transformiert wird und wodurch es transformiert wird. Ein Oszillator als Carrier liefert stabile, tonale Strukturen – ein LFO als Carrier erzeugt eher Tremolo-ähnliche Bewegungen und rhythmische Pulsationen – und ein zweiter Audio-Oszillator als Carrier führt dich direkt in die Welt der metallischen, glockigen Inharmonik.
Das eröffnet Patch-Ideen ohne Ende: Carrier auf die Tonhöhe der Stimme stimmen, leicht detunen für schimmernde Schwebungen, oder bewusst „falsch“ stimmen für kalte, mechanische Texturen. Besonders spannend wird es, wenn du den Carrier selbst wieder modulierst (FM, PWM, Wavefolding) – denn dann wird die Ringmodulation nicht nur ein Effekt, sondern ein komplexer Spektralgenerator.
Pegelregelung für beide Eingänge – von subtil bis radikal
Ringmodulation ist ein Effekt, der stark davon lebt, wie hart du ihn fährst. Deshalb besitzt der Slimline Ring Modulator separate Level-Regler für Signal und Carrier. Damit kannst du die Intensität sehr fein dosieren: von einer leichten, fast „chorusartigen“ Lebendigkeit bis hin zu aggressiven, dicht strukturierten Spektren, die wie eine Mischung aus Metall, Glas und Strom klingen.
In der Praxis sind diese Regler dein „Sweet-Spot“-Werkzeug. Du kannst den Carrier so weit herunternehmen, dass nur eine zarte Bewegung bleibt – ideal für Pads, Drones oder subtile Klangveredelung. Oder du drehst den Carrier hoch und fährst das Signal kräftig hinein, um harte, perkussive Texturen zu erzeugen, die sich besonders gut durch Distortion, Filter und Kompression weiter formen lassen. Auch bei Drums funktioniert das hervorragend: Ein sauberer Kick- oder Snare-Transient, ringmoduliert mit einem passend gestimmten Carrier, kann sofort nach „Industrial Percussion“ klingen – ohne dass du Sample-Libraries brauchst.
Klangcharakter: kontrollierte Inharmonik statt Zufall
Das Besondere an Ringmod ist der Spagat zwischen Kontrolle und Überraschung: Du bekommst komplexe Ergebnisse, aber du steuerst sie über wenige, musikalische Parameter – Carrier-Frequenz, Signalquelle, Pegelverhältnis. Genau hier fühlt sich der Slimline Ring Modulator zu Hause: Er ist ein Werkzeug, das gezielt neue Klangfarben erzeugt, statt nur „Effekt drauf“ zu legen. Du kannst ihn als Sound-Design-Lupe nutzen (wie verändert sich ein Sound bei leichtem Detune?), oder als Performance-Modul, das du bewusst in Builds und Drops einsetzt, um Spannung zu erzeugen.
Ein sehr musikalischer Trick ist dabei: Ringmod vor einen Filter setzen. So erzeugst du reiches Obertonmaterial, das du anschließend wieder „einrahmst“ – von dünn und gläsern bis fett und metallisch. Oder du nutzt Ringmod vor einem VCA/Envelope für perkussive Strukturen, bei denen die Ringmodulation kurz aufflackert und dann wieder verschwindet – ein Effekt, der sich im Arrangement extrem gut platzieren lässt.
Typische Anwendungen
- Glocken/Metall: VCO (Signal) × VCO (Carrier), Carrier leicht detuned oder gestimmt
- Industrial Drums: Drum-Bus oder einzelne Percussion durch Ringmod, danach Filter/Drive
- Bewegte Drones: Noise oder Wavetable als Signal, langsame Carrier-Modulation für Textur
- Rhythmische Pulsationen: LFO als Carrier für tremoloartige AM mit Charakter
- Sound-Design Layer: Ringmod als paralleler Layer, der dem Original „Biss“ und Glanz gibt
Ein kleines Modul für große Spektren
Ob du klassische Sci-Fi-Klänge suchst, perkussive Härte, schimmernde Inharmonik oder einfach eine neue Ebene an Bewegung im Obertonspektrum: Der Slimline Ring Modulator liefert dir das in einem Format, das man sich im Rack immer leisten kann. Zwei Eingänge, zwei Level-Regler – und damit ein direkter Zugriff auf eine der spannendsten Klangtransformationen im Modularsystem: Ringmodulation, so kompakt wie kompromisslos kreativ.
Zusätzliche Informationen
| Gewicht | 0,08 kg |
|---|---|
| Größe | 15 × 2 × 10 cm |
Produktsicherheit
Herstellerinformationen
CatSynth Dr. Zülch
Beethovenstr. 17
D-76689 Karlsdorf-Neuthard












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